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Apadana ist überteuert und vor allem ist es im Sommer sehr warm, so warm, dass man dort ersticken könnte. der Inhaber ist sehr unfreundlich und leider immer besoffen, so dass man sich nicht mehr dort wohl und sicher fühlen kann. Apadana ist nicht weiter zuempfehlen!
Nezamy (04.05.2009)
Ich war mit einigen Freunden an einem Wochenende in Apadana. Sowohl Deutsche als auch Perser. Als Perser kenne ich das persische Essen selbstverständlich sehr gut und auch die örtlichen Restaurants hier in Köln. Über Apadana waren wir alle mehr als enttäuscht. Die Portionen (nahezu alle Gerichte) sind mehr als zu klein geraten (verglichen mit den anderen örtlichen Perser nahezu die Hälfte des Essens). Dafür sind die Preise doppelt so hoch und zum Teil lachhaft. Eine Portion Kubideh hat UNVERSCHÄMTE 14.50 Euro gekostet (11,50 in der Woche). Das zweite Standartgericht “Kabab Barg” unverschämte und gleichzeitig lachhafte 17,50 Euro!!! “Soltani” um die 19 Euro und so weiter…. Wir wussten nicht ob wir lachend den Laden verlassen sollen oder nicht. Aufgrund der Kälte und des Regens sind wir letztlich doch geblieben und dachten, dass wir vielleich für unser Geld ja was gescheites bekommen.
Bei fast allen anderen Persern kostet eine Portion Kubideh (bei fast doppelter Menge versteht sich) nur 6,50 Euro bis allerhöchstens 9,50 Euro. Wobei der Preis für 9,50 Euro bei jenem Perser genommen wird, das zu den besten Persern kölns zählt (sowohl qualität, Menge, Atmosphäre, etc.).
Auch das Todschlagargument des Inhabers, dass am Wochenende gesangliche Einlagen geboten werden, kann meines Erachtens nicht greifen. So wird ähnliches auch in Cheshmeh und teilweise auch in Sorento (uni center) angeboten und lediglich cheshmeh verlangt dann eine Mindestverzehr von 15 Euro bei adäquaten Einzelpreisen. Das kann auch Apadana machen, statt gleich das günstigste Standartgericht eines jeden Persers (Kubideh) für 14,50 Euro anzubieten. Nebenbei bemerkt nimmt Sorento auch bei Gesangsveranstaltungen lediglich 6,50 Euro für die genannte Portion Kubideh. Pinocchio bietet sogar zwei mal in der Woche ein Buffet an, wo man für 8,50 Euro soviel essen kann wie man möchte (u. a. auch Kubideh, Barg, etc.). Wahrscheinlich erkennt man daran die übertriebenen Preise von Apadana.
Auch die ständigen Qualitätsargumente des Inhabers sind meines Erachtens aboslut unbegründet. Denn die Qualität alle anderen Perser hier in Köln ist (MINDESTENS) genauso gut. Wobei ich in Punkto Qualität (und Geschmack, was jedoch subjektiv ist) bei Apadana nichts außergewöhnliches erkennen konnte.
Gleiches gilt für fast alle anderen Gerichte die wir bestellt hatten. Z. B. war die bestellte Portion “Salad Olivie” (Persische Form des deutschen Kartoffelsalats) nur äußerst dünn auf dem teller geschmiert worden um dem Gast bloss nicht eine adäquate Menge vorzusetzen und gleichzeitig den misslungenen Schein zu erwecken, dass der Teller doch voll ist. Das ist vor dem Hintergrund der geringen Produktionskosten von Salad Olivie sehr unverständlich. Geschmack und Qualität waren höchstens durchschnittlich, der Preis jedoch maßlos übertrieben.
Allgemein kann gesagt werden, dass Apadana zu mehr als überteuerten Preisen, Geringstmögliches anbietet. Leider ist das Geringsmögliche hier so ziemlich alles (Qualität, Menge, Freundlichkeit des Inhabers, etc.). Das eingizig Positive an dem Abend waren die freundlichen Mädchen, die uns dort bedient haben und die Atmosphäre die zugegebenermaßen ebenfalls sehr gut gelungen ist. Das ist sie aber z. B. auch in Cheshmeh Restaurant, so dass die Atmosphäre bei weitem nicht das lächerliche Preis/Leistungsverhältniss der Gerichte begründen kann.
Ich habe bisher (bis auf Nirvan und Zartoscht) alle anderen iranischen Restaurants in Köln ausprobiert und muss sagen, dass das Essen überall gut bis sehr gut war. Besonders geschmeckt (trotz der kalten Imbiss-Atmosphäre) hat es uns bisweilen im unscheinbaren Piccolo Restaurant, das jedoch nunmehr wegen Vertragsablauf schließen musste (Schade).
sima (12.01.2009) |
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